Entstehungsgeschichte

Zu Beginn im Jahr 1984 war ich, der Firmengründer Hans Meister, alleine tätig. Ich erhielt meinen ersten Auftrag im Non-Profit-Bereich, der im Wesentlichen darin bestand, anhand einer Buchprüfung dem Vorstand Klarheit über die Wirtschaftslage eines Vereins zu geben und die Arbeit des bisherigen Geschäftsführers zu beurteilen. Der Verein war und ist in der stationären Jugendhilfe tätig. Er hatte die Besonderheit, dass MitarbeiterInnen einen Teil des Vorstands bildeten und gleichzeitig alle MitarbeiterInnen Vereinsmitglieder waren.
Mein Bericht wurde nicht nur dem Vorstand unterbreitet, sondern auch an die zuständige Aufsichtsbehörde weitergeleitet, die für die Erteilung der Betriebserlaubnis bzw. für die Schließung von Einrichtungen verantwortlich war.
Das Ergebnis der Prüfung war niederschmetternd: die wirtschaftliche Lage des Vereins war katastrophal und es fehlten jegliche Planungsinstrumente bzw. betriebswirtschaftliche Steuerungsmechanismen.
Ich wurde vom Vorstand gebeten, die Geschäftsführung zu übernehmen mit dem Ziel, die drohende Insolvenz abzuwenden. Außerdem hatte die Aufsichtsbehörde den Weiterbetrieb der Einrichtung an die Bedingung geknüpft, dass die Position mit einer Person zu besetzen sei, die über entsprechenden kaufmännischen Sachverstand verfügt.
Bei der anschließenden Sanierung hat sich die Tatsache, dass die MitarbeiterInnen auch im Vorstand vertreten waren, als außerordentlich günstige Voraussetzung für meine erste erfolgreiche Sanierung erwiesen.
Lohnkürzungen, Lohnverzicht oder Mitarbeiterdarlehen konnten z. B. schnell und ohne Widerstände beschlossen werden, ebenso Veränderungen in der Ablauforganisation und bei der Umverteilung von Zuständigkeiten.
Meine Vorgehensweise, nicht gegen, sondern durch Verstehen der Notwendigkeiten mit den Betroffenen Veränderungen herbeizuführen, hatte sich bewährt. Nach zwei Jahren war der Verein schuldenfrei und konnte erstmalig auch in neue Tätigkeitsfelder investieren. Das von mir entwickelte Sanierungskonzept ließ sich natürlich auch auf andere Organisationen mit ähnlichem Hintergrund übertragen.
Die zuständige Aufsichtsbehörde empfahl mich an Vereine mit gleichen oder ähnlichen Problemen weiter und durch Mund-zu-Mund-Propaganda seitens der Kunden wurde meine erfolgreiche Sanierung weiterverbreitet.
Die Aufträge wuchsen und ich musste mehr Kapazität und auch mehr pädagogischen Sachverstand in mein Unternehmen holen. Es folgte die erste Einstellung.
Ich nahm nur Aufträge von Kunden an die bereit waren, ihr gesamtes kaufmännisches Management von fachlich qualifizierten Personen ausführen zu lassen. Denn die genaue Kenntnis des Zustandekommens und der Interpretierbarkeit von Zahlen ist gerade in Situationen von höchster Bedeutung, in denen sie unmittelbar über Existenzen von MitarbeiterInnen und Betreuten entscheiden.
Diesem Prinzip bin ich in Sanierungsfällen bis heute treu geblieben. Die Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungs- und Controllinginstrumente unter Berücksichtigung pädagogischer bzw. fachspezifischer Notwendigkeiten wurde im Laufe der Jahre ein zentrales Angebot und Anliegen der Meister Consulting GmbH.
Weitere Dienstleistungen wie z. B. Organisations- und Personalentwicklung kamen hinzu.
Nachdem wir auf 8 MitarbeiterInnen angewachsen waren, habe ich gemeinsam mit ihnen den Entschluss gefasst, diese Unternehmensgröße als Beratungsfirma beizubehalten. Wir wollten einerseits unsere Kundenbindungen, die auf einer persönlichen Betreuung basieren, nicht gefährden und auf der anderen Seite war es uns wichtig, als Kernteam den Überblick über alle Aktivitäten der Firma zu behalten.
2014 übergab ich die Geschäftsführung an Simone Walka, die die Firma in diesem Sinne weiterführt.

+49.(0)6321.87848-70

Rufen Sie uns an.

+49.(0)6321.87848-99

Schicken Sie uns ein Fax.